16. Februar 2023

So findest du den besten Fitness-Tracker für dich

Für wen sind Fitnessuhren geeignet, was müssen sie können und wie viel kosten sie? Alles über Fitness-Tracker erfährst du hier.

Person schaut auf Fitnessuhr

Ein Beitrag von

Chiara

chiara d'imprima

Der Frühling steht vor der Tür! Langsam werden die Tage wieder länger, die ersten Blumen blühen und die Übergangsjacke wird aus dem Schrank geholt. Höchste Zeit, um die Laufschuhe zu schnüren für die ersten Runden an der frischen Luft. Wenn du jetzt mit dem Training beginnst, wirst du fit für den Sommer und fühlst dich am Strand oder im Freibad richtig wohl.

Ein Fitness-Tracker kann dir dabei helfen, die besten Ergebnisse zu erzielen. Egal ob Laufen, Radfahren, Schwimmen oder Bergsteigen – eine Fitnessuhr zeichnet deine Aktivitäten auf, misst deinen Puls und kann sogar den Blutsauerstoffgehalt checken. Außerdem gibt dir ein Fitness-Tracker Überblick über deine Schlafqualität. So bist du im Alltag ausgeruhter und hast noch mehr Energie für dein Training.

In diesem Blogartikel verraten wir dir, was eine Fitnessuhr alles kann und wie du den besten Fitness-Tracker für dich findest.

Wie sinnvoll ist eine Fitnessuhr?

Starten wir mit der Frage, wie sinnvoll eine Fitnessuhr ist und für wen sie sich lohnt. Ganz allgemein macht dich eine Fitnessuhr nicht sportlicher. Sie hilft dir lediglich dabei, dein Training besser nachzuvollziehen und deine Gesundheitswerte im Blick zu behalten.

Egal ob Anfänger:in oder Profi: Wenn du einen besseren Überblick über dein Training bekommen möchtest, dann ist ein Fitness-Tracker auf jeden Fall sinnvoll für dich.

Gerade beim Joggen oder Radfahren hilft ein Tracker dabei, deine gelaufenen Kilometer und deine Zeit zu messen. Die Fitnessuhr zeichnet alle Aktivitäten auf und du siehst im Laufe der Zeit, wie sich deine Leistung immer weiter verbessert. Das gibt dir Motivation, dein Training durchzuziehen und steigert deinen Ehrgeiz . Außerdem misst die Uhr deinen Puls, sodass du sicher gehen kannst, dich nicht zu überlasten.

Du möchtest dich im Alltag mehr bewegen? Auch dabei kann ein Fitness-Tracker helfen, denn er zeichnet deine Schritte auf. Dein Ziel sollten 10.000 Schritte am Tag sein, das empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation WHO. Je nach Körpergröße und Schrittlänge sind das 6 bis 8 Kilometer.

Was ist der Unterschied zwischen einer Smart­watch und einem Fitness-Tracker?

Du fragst dich jetzt bestimmt, was der Unterschied zwischen einem Fitness-Tracker und einer Smartwatch ist. Das haben wir hier kurz für dich zusammengefasst:

Fitness-Tracker sind auf Sport spezialisiert. Sie konzentrieren sich auf die Aufzeichnung deines Trainings und diverser Gesundheitswerte.

Eine Smartwatch übernimmt über das Sport-Setup hinaus Funktionen eines Smartphones, wie E-Mails schreiben oder telefonieren. Außerdem kannst du diverse Apps herunterladen, zum Beispiel Messenger-Dienste.

Wenn du deine Uhr ausschließlich für dein Training nutzen möchtest, reicht ein Fitness-Tracker. Eine Fitnessuhr bietet in der Regel eine längere Akkulaufzeit als eine Smartwatch und ist in den meisten Fällen günstiger. Möchtest du allerdings weitere Funktionen direkt am Handgelenk nutzen, dann lohnt sich eine Smartwatch für dich.

Kann man einen Fitness-Tracker ohne Handy nutzen?

Ja, du kannst deinen Fitness-Tracker auch ohne Handy nutzen. Für eine detailliertere Auswertung empfiehlt sich allerdings eine App, die du auf dem Smartphone aufrufen kannst. Manche Apps sind darüber hinaus auch für Laptops und PCs verfügbar. Auch auf diesen Geräten werden die Daten angezeigt, die deine Uhr aufzeichnet. Einige Tracker kannst du sogar ganz ohne Smartphone, Laptop und Co. nutzen, zum Beispiel die Uhren von FitBit oder Garmin.

Auf welcher Seite trägt man die Fitnessuhr?

Eigentlich ist es egal, auf welcher Seite du deine Sportuhr trägst. Am angenehmsten ist es allerdings, wenn du den Fitness-Tracker am Handgelenk deines nicht-dominanten Armes trägst . Als Rechtshänder:in solltest du den Tracker also am linken Arm tragen. So merkst du ihn im Alltag im besten Fall gar nicht. Lege die Uhr so an, dass sie eng am Handgelenk sitzt, ohne zu drücken. So kann die Fitnessuhr deine Gesundheitswerte optimal messen.

Mann macht draußen Liegestütze mit Fitnessuhr am linken Handgelenk

Welche Eigen­schaften sind bei einem Fitness-Tracker wichtig?

Nun weißt du, für wen Fitnessuhren geeignet sind und wie sich ein Fitness-Tracker von einer Smartwatch unterscheidet. Aber welche Funktionen bieten Fitness-Tracker eigentlich? Im Allgemeinen verfügen Tracker über viele nützliche Features, die dir beim Sport und im Alltag helfen können. Welche das sind, kommt natürlich stark auf das Modell an, doch einige Merkmale treffen auf fast alle Geräte zu.

Fitness-Tracker zählen deine Schritte und zeigen an, wie viele Kilometer du zurückgelegt hast. Sie dokumentieren jedes Training, sodass du deine Fortschritte nachvollziehen kannst. Viele Tracker zeichnen darüber hinaus verschiedene Trainingsarten auf. Das kannst du selbst einstellen, indem du vor Trainingsstart einfach die gewünschte Sportart auswählst, zum Beispiel Joggen oder Radfahren.

Zu den Standardfunktionen einer Fitnessuhr gehört die Messung der Herzfrequenz, auch Puls genannt. Achte darauf, dass du in einem Pulsbereich von 70 -85% der maximalen Herzfrequenz trainierst. Deinen maximalen Pulswert berechnest du, indem du dein Alter vom Puls 220 abziehst. Wenn du zum Beispiel 28 Jahre alt bist, liegt dein Maximalpuls bei 192. 70-85% davon sind 134 bis 163. Trainierst du in diesem Pulsbereich, belastest du deinen Körper angemessen, ohne ihn zu überlasten.

Ausgewählte Fitness-Tracker zeigen die zurückgelegte Route im Detail an, das funktioniert via GPS. Einige Sportuhren bieten darüber hinaus ein integriertes Höhenbarometer. So siehst du, wie viele Etagen du am Tag hinaufsteigst oder wie viele Höhenmeter du zu Fuß oder mit dem Rad zurücklegst.

Viele Fitnessuhren sind wasserdicht. Achte hierbei aber bitte auf die genaue Zertifizierung. Manche Fitnessarmbänder schützen nur oberflächlich gegen Wasser, zum Beispiel gegen Schweiß und Spritzwasser, andere Modelle kannst du auch unter Wasser nutzen.

Auf diversen Fitness-Trackern musst du dein Training nicht mehr selbst starten, denn sie bieten eine automatische Aktivitätserkennung. Deine Uhr bemerkt von allein, wie aktiv zu gerade bist und passt den Modus an. So kannst du deine Jogging-Runde drehen, ohne etwas an deinem Tracker einstellen zu müssen.

Relativ neu unter den Smartwatch-Features ist die Messung des Blutsauerstoffs. Infrarotlicht durchdringt die Hautoberfläche und misst den Sauerstoffgehalt in deinem Blut. Das ist vor allem nützlich, wenn du im Gebirge unterwegs bist.

Ein Großteil der Fitness-Tracker motiviert dich außerdem mit Challenges und Erinnerungen dazu, dich mehr zu bewegen. So nutzt du kleine Pausen im Alltag aktiv und hast Spaß dabei, die Aufgaben zu bewältigen.

Auch in der Nacht ist deine Fitnessuhr eine wertvoller Begleitung, denn sie misst die Länge und Qualität deines Schlafs. So kannst du nachvollziehen, wie sich deine Leicht- und Tiefschlafphasen abwechseln, wie oft du aufwachst und vieles mehr.

Auf dem Markt der Fitnessuhren gibt es eine Vielzahl von Anbietern mit immer neuen Modellen. Ganz schön schwierig, den Überblick zu behalten. Zu den bekanntesten Herstellern von Fitness-Trackern gehören FitBit, Polar und Garmin. Aber auch die Smartphone-Produzenten Apple, Samsung und Huawei mischen kräftig mit und bieten mit ihren Smartwatches viele nützliche Fitness-Funktionen.

Welcher Fitness-Tracker ist zu empfehlen?

Was ist die beste Fitnessuhr?

Die Frage nach der besten Fitnessuhr ist schwer zu beantworten, denn es gibt diverse Top Modelle, die sich alle perfekt für das Training eignen. Einen guten Überblick über die besten Fitnessarmbänder gibt dir der Test von CHIP.

Wichtig ist, dass dein Fitness-Tracker kompatibel mit deinem Smartphone ist. Viele Tracker bieten eine kostenlose App an, die du dir auf deinem Handy installieren kannst. Dort siehst du alle Daten, die deine Fitnessuhr gesammelt hat. Achte darauf, dass du die App entweder im App Store oder Play Store herunterladen kannst. Wenn du zum Beispiel ein iPhone besitzt, ist es sinnvoll, dir die Apple Watch zu kaufen, denn beide Geräte verwenden das Betriebssystem iOS.

Frau sitzt im Fitnessstudio und guckt auf ihren Fitness-Tracker

Was kostet eine gute Fitnessuhr?

Wie viel ein Fitness-Tracker kostet, hängt natürlich stark vom Funktionsumfang ab. Einfache Fitnessuhren gibt es schon ab ca. 25 Euro. Diese bieten allerdings nur die Basisfunktionen. Nutzt du die Uhr lediglich für dein Training im Hobbybereich, könnte dir eine sehr günstige Fitnessuhr schon genügen.

Wenn du eine Uhr mit genauem Pulsmesser, automatischer Aktivitätserkennung und weiteren Features haben möchtest, befindest du dich im mittelpreisigen Segment. Hier kosten die Fitnessuhren bis etwa 250 Euro.

Eine Smartwatch bekommst du schon ab rund 250 Euro. Je nach Features und Design kosten einige Modelle aber bis zu 1.000 Euro. Für die Apple Watch Series 8 mit 41 mm Armband und GPS zahlst du zum Beispiel etwa 500 Euro. Bei sparstrom bekommst du sie schon für 4,95 € Einmalzuzahlung zum Energietarif dazu. Den Rest zahlst du bequem monatlich ab.

Erreiche deine sportlichen Ziele mit einem Fitness-Tracker

Egal für welche Uhr du dich entscheidest und welchen Sport du ausübst – wir wünschen dir viel Erfolg dabei, deine Ziele zu erreichen. Du möchtest regelmäßig neuen Input zu Fitness-Themen direkt ins Postfach bekommen? Dann abonniere jetzt unseren Newsletter und verpasse keinen Artikel aus dem sparstrom Blog mehr.

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