24. April 2024

Wie sinnvoll ist ein E-Scooter und lohnt es sich einen E-Scooter zu kaufen?

Die Mobilitätswelt hat in den letzten Jahren eine grüne Revolution erlebt. Mittendrin: Der E-Scooter. Hierbei gehen die Meinungen stark auseinander, denn viele Menschen lieben sie, gleichzeitig werden sie aber auch von vielen anderen verflucht.

E-Scooter

Ein Beitrag von

Annika

annika fiedler

Seit Juni 2019 sind E-Scooter auf den deutschen Straßen zugelassen und seitdem nicht mehr wegzudenken.

Bist du Team E-Scooter oder doch eher ein E-Scooter Hater? Für die Lover unter euch: In diesem Artikel findet ihr einige hilfreiche Tipps und Tricks rund um euren E-Scooter-Kauf. An alle Hater: Haters gonna hate… Aber aufgepasst: Wir haben auch für euch interessanten Content rund um eure ungeliebten E-Scooter – und wer weiß, vielleicht können wir eure Meinung zu den kleinen Flitzern ja doch noch ändern.

Also, Abfahrt!

Was ist der Unterschied zwischen einem E-Roller und E-Scooter?

Bevor du dich Hals über Kopf in das E-Scooter-Abenteuer stürzt, müssen wir uns kurz um den theoretischen Teil kümmern: Wann spricht man eigentlich von E-Scootern und in welchem Fall sind E-Roller gemeint? Gibt es einen Unterschied? Spoiler: Ja, den gibt es.

Oft werden die beiden Begriffe durcheinandergeworfen, aber es gibt tatsächlich klare Unterschiede:

Ein E-Roller ist ein elektrischer Motorroller, auf dem du sitzt. Damit kannst du bis zu 45 km/h fahren und es gelten die gleichen Rechte und Pflichten, wie bei einem klassischen Motorroller.

Das sieht beim E-Scooter etwas anders aus: Hiermit bist du deutlich langsamer unterwegs und es gibt keine Helm-, Kennzeichen- oder Führerscheinpflicht. Außerdem stehst du beim Fahren auf dem Roller, er hat also keinen Sitz. E-Scooter sind deshalb auch meistens kleiner als E-Roller und haben eine geringere Reichweite.

Welche Regeln gelten für E-Scooter?

E-Scooter Lenker

Was sollen wir sagen – auch für deinen E-Scooter gibt es Regeln… Aber keine Angst, so kompliziert wie das Ganze auf den ersten Blick scheint, ist es gar nicht. Wir klären dich natürlich auf!

Welche E-Scooter brauchen kein Kennzeichen?

Für diese Frage gibt es eine Faustregel: E-Scooter, die eine maximale Geschwindigkeit von 20 km/h nicht überschreiten, brauchen in der Regel in Deutschland kein Kennzeichen. Du fragst dich, warum das so ist? Ganz einfach: Sie gelten offiziell als „Spielzeug“ und dürfen deshalb offiziell auch nur auf Radwegen, in Fahrradstraßen und auf Radfahrstreifen genutzt werden. Wie immer gibt es aber natürlich auch Ausnahmen: Wenn diese Möglichkeiten fehlen, darf auf die Fahrbahn ausgewichen werden. In Fußgängerzonen und auf reinen Gehwegen sind die kleinen Flitzer verboten.

Wie schnell darf ein E-Scooter ohne Kennzeichen fahren?

Ein E-Scooter ohne Kennzeichen darf in Deutschland eine Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h nicht überschreiten. Denn nur dann wird er noch als Spielzeug eingestuft. Außerdem ist diese Geschwindigkeitsbegrenzung dazu da, die Sicherheit von Fußgängern und anderen Verkehrsteilnehmern nicht zu gefährden.

Was bedeutet Straßenzulassung für E-Scooter?

Eine Straßenzulassung für E-Scooter bedeutet, dass das Fahrzeug rechtlich befugt ist, auf öffentlichen Straßen zu fahren. Damit der Scooter eine Straßenzulassung bekommt, muss er bestimmte Anforderungen erfüllen. Zum Beispiel gehören Sicherheitsstandards bei Bremsen, Lichtern und eine Maximalgeschwindigkeit dazu. Je nach Land und Region sind die Anforderungen aber unterschiedlich, deshalb solltest du dich vor einem Kauf auf jeden Fall darüber informieren, was in deiner Region vorgeschrieben ist.

Good News: Du musst dich in der Regel aber um nichts kümmern, denn der Hersteller deines E-Scooters sorgt für die Straßenzulassung deines Scooters. Achte nur beim Kauf darauf, dass du ein Modell mit Straßenzulassung kaufst, wenn du damit im öffentlichen Verkehr fahren möchtest.

Dein E-Scooter hat keine Straßenzulassung? Dann darfst du ihn nur auf privaten Flächen nutzen.

Gibt es bei E-Scootern eine Helmpflicht?

In den meisten Ländern gibt es tatsächlich keine gesetzliche Helmpflicht für E-Scooter – das ist auch in Deutschland so. Grund dafür ist auch hier, dass E-Scooter als Spielzeug gelten. Trotzdem wird generell empfohlen, beim E-Scooterfahren einen Helm zu tragen, damit du bei einem Unfall besser geschützt bist.

Braucht man für einen E-Scooter eine Versicherung?

Die Antwort ist eindeutig: Ja. E-Scooter brauchen auf jeden Fall eine Haftpflichtversicherung. Der Versicherungsschutz wird durch einen Aufkleber am Roller nachgewiesen und muss jedes Jahr erneuert werden. Zusätzlich kannst du freiwillige Versicherungen ergänzen – wie zum Beispiel eine Teilkaskoversicherung, die dich im Fall von Diebstahl oder Schäden unterstützt.

Freundesgruppe auf E-scootern

Warum sind E-Scooter so beliebt?

Tja, warum lieben so viele Leute E-Scooter? Ein Grund ist definitiv der Spaßfaktor. Schnell durch die Straßen flitzen, sich dabei nicht so anstrengen wie beim Fahrradfahren und lässig von A nach B kommen – E-Scooterfahren macht vielen Menschen einfach Spaß. Gleichzeitig bieten E-Scooter auch eine willkommene Alternative zum Gehen, die dich vor allem deutlich schneller zum Ziel bringt.

Aber es geht nicht nur um den Spaß. Vielen gefällt es auch, dass E-Scooter so umweltfreundlich sind. Denn im Vergleich zu Autos produzieren sie viel weniger Abgase.

Was muss man beachten, wenn man sich einen E-Scooter kauft?

Bevor du dir einen E-Scooter kaufst, gibt es ein paar Dinge, die du bedenken solltest:

  1. Überprüfe die Gesetze in deiner Gegend. In manchen Städten gibt es Regeln, wo und wie schnell du fahren darfst.
  2. Denk darüber nach, wie weit du normalerweise fährst. E-Scooter haben unterschiedliche Reichweiten. Also such dir einen aus Scooter aus, der deine Bedürfnisse erfüllt.
  3. Safety first: Vergiss deine Sicherheit nicht! Trag am besten immer einen Helm und halte im Verkehr die Augen offen. E-Scooter sind zwar cool, aber Unfälle können immer passieren.
  4. Prüfe genau die Preise, denn bei E-Scootern gibt es große Preisunterschiede. Deshalb solltest du dir vorher genau überlegen, welche Marke für dich infrage kommt und welches Modell du gerne hättest. Kleiner Tipp: Bei sparstrom gibt es den Xiaomi Mi Electric Scooter 3 Lite und den SoFlow SO3 Pro im Bundle zum Energietarif – und das sogar mit einem Preisvorteil.

 

Wie teuer ist ein E-Scooter?

Wenn du überlegst, dir einen E-Scooter zu kaufen, spielt der Preis oft eine große Rolle. Die Kosten können stark variieren, abhängig von Marke, Qualität und Funktionen. Grob gesagt kannst du mit Preisen zwischen 200 – 1.000 Euro rechnen. Denk aber immer daran: Es lohnt sich manchmal, ein bisschen mehr Geld in die Hand zu nehmen und ein Produkt zu kaufen, an dem du langfristig auch viel Spaß hast.

Vielleicht findest du bei sparstrom ja schon deinen Favoriten, schau mal auf unserer E-Scooter Seite vorbei.

 

Wie lange hält ein E-Scooter?

Du möchtest dir einen E-Scooter kaufen und fragst dich, wie lange er wohl hält? Die Antwort wird dir vielleicht nicht gefallen: Es kommt drauf an, wie gut du dich um ihn kümmerst.

Die Lebensdauer von E-Scootern hängt von verschiedenen Faktoren ab, zum Beispiel von der Qualität an sich, wie oft du ihn nutzt und eben auch, wie intensiv du ihn pflegst.

Aber keine Sorge, im Normalfall hält ein hochwertiger E-Scooter mehrere Jahre. Wir empfehlen dir, deinen Scooter immer mal wieder zu warten und beispielsweise Schrauben regelmäßig nachzuziehen, den Akku aufzuladen und ihn zu reinigen. So verlängerst du die Lebensdauer und hast noch lange Spaß an deinem Flitzer.

Welcher E-Scooter ist momentan der beste?

Es gibt eine Menge E-Scooter da draußen, also kann es schwierig sein, pauschal den besten zu finden. Aber wir lassen dich nicht im Dunkeln tappen: Hier kommen ein paar Anhaltspunkte, an denen du dich orientieren kannst.

Beliebte Marken sind zum Beispiel Xiaomi, Segway, SoFlow und Ninebot. Schau dir die verschiedenen Modelle an und vergleiche sie in ihrer Reichweite, Geschwindigkeit und Preis. Diese Marken bieten eine gute Kombination aus Qualität, Leistung und Preis und haben sich daher einen Namen in der E-Scooter-Branche gemacht.

Was macht einen guten E-Scooter aus?

Einen guten E-Scooter erkennst du an verschiedenen Punkten: Einmal sollte er eine ausreichende Reichweite haben, damit du nicht ständig nachladen musst. Außerdem ist eine angemessene Höchstgeschwindigkeit wichtig, um mit dem Verkehr mitzuhalten. Ein robuster Rahmen und gute Bremsen sind entscheidend für deine Sicherheit.

Neben diesen Basics können praktische Extras wie LED-Lichter, ein Display mit Geschwindigkeitsanzeige oder eine einstellbare Lenkerhöhe den Fahrkomfort erhöhen. Es hängt aber natürlich auch davon ab, was dir wichtig ist. Manche Menschen bevorzugen z.B. E-Scooter, die leicht zu falten sind, damit sie sie zum Beispiel in Bussen oder Zügen mitnehmen können.

 

Insgesamt sind E-Scooter also ziemlich cool, aber es gibt auch ein paar Dinge, auf die du achten solltest, bevor du dir einen zulegst. Denk dran, die Regeln zu beachten, sei sicher unterwegs und hab Spaß beim Cruisen!

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