22. September 2022

Geld sparen mit sparstrom

Geld sparen kann so einfach sein! Wir geben dir nützliche Tipps zum Geld sparen und zur Finanzplanung, die dir wirklich weiterhelfen.

Mann steckt Münze in Sparschwein

Ein Beitrag von

Chiara

chiara d'imprima

Fragst du dich auch, wo am Ende des Monats dein ganzes Geld geblieben ist? Oder bist du sogar einer dieser Menschen, die sich das schon Mitte des Monats fragen? Nun ja, dann hast du womöglich deine Finanzen aus den Augen verloren.

Statt den restlichen Monat nur noch Instant-Nudeln und Tiefkühl-Pizza zu essen, kannst du jetzt etwas ändern. Mit einfachen Schritten schaffst auch du den Weg aus dem Finanzstress und musst nicht mehr jeden Cent dreimal umdrehen. Keine Sorge, der erste Schritt ist getan: Du hast diesen Blogartikel gefunden!

Dein bester Freund: das Haushaltsbuch

Der erste Schritt ist getan. Aber was ist mit dem zweiten? Hierzu sollest du dir deine Finanzen genauer anschauen. Und zwar ganz genau.

Für einen erfolgreichen Umgang mit Geld ist es notwendig, dass du jederzeit einen Überblick über deine Finanzen hast. Aus diesem Grund braucht jeder organisierte Haushalt ein Haushaltsbuch. So kannst du dir einen detaillierten Überblick über deine Einnahmen und Ausgaben verschaffen. Nützlich ist es in vielerlei Hinsicht, vor allem aber bekommst du so einen Einblick darüber, welche Ausgaben du minimieren kannst. So vermeidest du es, dein Budget zu überschreiten und über deine Verhältnisse zu leben. Letzteres funktioniert anfangs vielleicht gut, irgendwann sitzt du aber schneller als gedacht in der Schuldenfalle.

Schluss mit negativen Gedanken und roten Zahlen! Schnapp dir klassisch ein Stift und Papier und stell deinen Plan auf: Auf der einen Seite trägst du deine festen Einnahmen ein und auf der anderen Seite alle Ausgaben. Darunter schreibst du jeweils den Gesamtbetrag. Die Differenz dieser Beträge ergibt dein monatliches Budget.

Falls du dir etwas Arbeit erleichtern möchtest, kannst du auch auf digitale Haushaltsbücher zurückgreifen. Es gibt zahlreiche kostenlose Apps, wie beispielsweise Wallet von budgetbakers, die dir bei der Planung und Erstellung eines Haushaltsplans helfen.

Jetzt kannst du dir deine Ausgaben genauer ansehen: wo hast du noch Sparpotential?

Mann tippt in Taschenrechner ein

Hinterfrage deine Streaming-Abos

Netflix, Amazon Prime, Disney+ & Co. Jeder kennt sie, jeder liebt sie: Streaming-Dienste! Aber musst du deshalb gleich alle abonniert haben?

Klar, circa 10 Euro im Monat für die beste Auswahl an Filmen und Serien klingt verlockend, aber seien wir mal ehrlich, 8,99 Euro im Monat klingen für ein Abo anfangs noch günstig, aber wenn du gleich vier davon abgeschlossen hast, kommst du schnell auf deine 40 Euro im Monat. Oft sind es die kleinen Beträge, die sich summieren und in dein Bankkonto krachen wie eine Bowlingkugel auf der Kegelbahn. Der Strike ist in diesem Beispiel aber nichts Positives.

Ich weiß es ist hart loszulassen, aber niemand sagt, dass du alle Dienste aufgeben musst. Setz dir ein Limit von höchstens zwei Abos, die parallel laufen dürfen. Mach dir regelmäßig eine Übersicht, was du streamen möchtest, und kündige die Restlichen in der Zwischenzeit. Zwei Anbieter reichen dir sicher aus und werden dich mit genügend Film-Material versorgen. Also schnapp dir deine Nachos mit Käsesauce oder dein geliebtes Ben & Jerrys Eis, auf das du nicht verzichten magst und mach es dir auf dem Sofa gemütlich. Das Beste: du sparst Geld beim Faulenzen.

Du hast es geschafft deinen zweiten und dritten Streaming-Dienst zu kündigen? Großartig, nun kümmern wir uns um deinen Stromvertrag. Papierkram ist lästig, da sind wir uns einig – aber den Stromvertrag zu wechseln kann sich lohnen.

Am einfachsten ist es, wenn du dir die letzte Jahresendabrechnung deines jetzigen Strom- oder Gasanbieters anschaust. Dort findest du alle notwendigen Informationen, wie beispielsweise deine Zählernummer und deinen Jahresverbrauch.

Bei sparstrom kannst du beispielsweise schon wechseln, wenn dein jetziger Vertrag innerhalb der nächsten 13 Monate endet. Die Kündigung übernehmen wir natürlich. Bei uns kannst du übrigens ganz praktisch zu deinem Ökostrom- oder Gastarif ein Wunschextra deiner Wahl aus unterschiedlichsten Kategorien wie Entertainment, Smartphones, Haushalt, etc. dazu buchen. Vergleiche immer die Preise, so weißt du genau, bei welcher Anschaffung du wirklich sparen kannst.

Kontrolliere deinen Stromvertrag

Frau trägt Einkaufstüten

Vermeide Spontankäufe

Du bist in der Stadt und siehst ein paar coole neue Sneaker im Schaufenster. Obwohl du dir schon letzte Woche neue Schuhe geholt hast, findest du sie so großartig, dass du in den Laden gehst und sie dir holst.

Diesen Kauf bezeichnet man als Spontankauf, auch Impulskauf genannt. Ohne langes Nachdenken kam er zustande und eigentlich besteht kein Bedarf für ihn. Wir können unser Konsumverhalten verbessern. Impulskäufe schaden unserem Konto und vor allem unserer Finanzplanung. Lasse dich nicht von dem Bedürfnis leiten, etwas sofort besitzen zu wollen.

Wenn du dir etwas kaufen möchtest, wende die 30-Tage-Regel an. Das ist ein Prinzip zur Prüfung, ob dein Bedarf nach der neuen Tasche oder der neuen Uhr nach einem Monat immer noch besteht. Sollte dein Wunsch nach Ablauf der 30 Tage noch existieren und du ihn weiterhin für sinnvoll hältst, kannst du den Kauf ruhigen Gewissens tätigen.

Der Notgroschen

Kommen wir zu meinem nächsten und letzten Tipp: der Aufbau eines Notgroschens. Du bist vielleicht etwas verwundert und fragst dich, wie genau ein Notgroschen zum weiteren Geld sparen verhelfen soll.

Was auf den ersten Blick seltsam klingt, macht auf den zweiten Blick wirklich Sinn. Denn genau genommen hilft er dir nicht weniger Geld auszugeben. Das tun die oben genannten Tipps. Aber er dient als eine Art Geldreserve für finanzielle Notfälle und ist in der Finanzplanung genauso wichtig wie das Haushaltsbuch.

Um bei unvorhergesehenen, hohen Ausgaben, wie größere Zahnarztrechnungen oder Autoreparaturen, nicht in die finanzielle Schräglage zu kommen, dient die Notreserve als Absicherung. Sie verschafft dir aber vor allem ein Polster für mehr finanzielle Sicherheit.

Als Faustregel gilt, dass ein Notgroschen circa drei Monatsgehältern entsprechen soll. Allerdings ist das individuell zu entscheiden und hängt von deinen Lebensumständen ab. Für viele ist eine 10.000 Euro Reserve angemessen. Für andere wiederrum nicht, da es entweder zu viel oder zu wenig ist. Passe ihn am besten nach deinem Empfinden an, das Wichtigste ist, dass du ihn dir erstmal nach und nach aufbaust.

Unser Fazit

Wir haben gelernt, dass die Führung eines Haushaltsbuches sowie der Aufbau eines Notgroschens essenziell für die Finanzplanung ist. So hast du deine Finanzen langfristig im Blick und legst von deinem Budget monatlich etwas für schlechte Zeiten beiseite.

Wenn du deine monatlichen Ausgaben niedrig hältst, zum Beispiel durch den Wechsel des Stromanbieters und die Kündigung überflüssiger Streaming-Anbieter, bleibt von deinem Budget mehr übrig.

Spontankäufe erhöhen deine Ausgaben und zerstören deinen Fortschritt in der Finanzplanung. Bleibst du diszipliniert genug, bist du irgendwann in der Lage, dir auch größere Träume erfüllen zu können.

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