8. Dezember 2022

Geld sparen an Weihnachten

Weihnachten ist eine schöne, aber auch teure Zeit. Hier haben wir einige Tipps gefunden, um in der Weihnachtszeit Geld zu sparen.

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Ein Beitrag von

Chiara

chiara d'imprima

Weihnachten ist für viele die schönste Zeit des Jahres. Zugegebenermaßen ist sie aber auch eine sehr teure Zeit. Leider scheint sie aufgrund der Inflation immer teurer zu werden. Um den steigenden Energiekosten entgegenzuwirken, lohnt es sich in unseren Blog zu schauen. Dort findest du hilfreiche Tipps, um zukünftig Strom und Gas sparen zu können.

Mach dir vorab schon Gedanken darüber, welche Kosten in der Weihnachtszeit anfallen. Plane anstehende Geschenke, die Dekoration, Weihnachtsmarktbesuche, mehrere Weihnachtsfeiern sowie das große Weihnachtsessen.

Wo sich Sparpotential befindet, erfährst du in den nachfolgenden Zeilen.

Das große Weihnachtsessen

Auf das Weihnachtsessen wollen die wenigsten Weihnachtsfans verzichten, denn für viele ist es neben den Geschenken das Highlight des Jahres. Familien und Freundeskreise kommen zusammen, verbringen gemeinsam schöne Stunden und tauschen sich beim Essen aus.

Das verstehen wir vom sparstrom-Team, es gibt diesen heiligen Dezembertag schließlich nur einmal im Jahr. Zum Glück haben wir eine großartige Möglichkeit gefunden, um beim Festmahl Kosten zu sparen: Jede:r ist für ein Gericht zuständig. Die Gastgeber:innen können zum Beispiel die Hauptspeise übernehmen und für eine schöne Atmosphäre sorgen. Die eingeladenen Gäste bereiten Vorspeisen, Getränke, Snacks und das Dessert vor.

Um einen reibungslosen Abend zu gewährleisten, einigt ihr euch vorher, wer für welche Speise verantwortlich ist. Klingt doch nach einer fairen Lösung, oder?

weihnachtsessen

Die traditionelle Weihnachtsdeko

Funkelnde bunte Lichter und glitzernde Lämpchen – dafür ist die Weihnachtszeit bekannt. Gerade wegen dieser warmen, kuscheligen Atmosphäre lieben viele von uns den Dezember.

Aber was kostet es eigentlich, an 31 Abende die Lichterketten anzuschalten? Für unsere Berechnungen gehen wir von traditionellen Lichterketten mit 30 Watt aus. Wenn diese an 31 Tagen ab der Abenddämmerung sechs Stunden laufen, bedeuten das: 31 x 6 x 30 = 5.580 Wattstunden bzw. 5,58 Kilowattstunden (kWh). Umgerechnet entstehen Stromkosten in Höhe von circa 2,79 Euro.

Das klingt erstmal nicht viel, wenn man sich aber vergleichsweise den Verbrauch von LED-Lichterketten anschaut, die ebenfalls an 31 Tagen sechs Stunden laufen, merkt man schnell einen Preisunterschied. Einige Haushalte haben diesen Unterschied erkannt und sind auf die kostensparendere LED-Lichterketten umgestiegen. Wie viel Geld man mit dieser leuchtenden Alternative spart, haben wir anhand von folgenden Berechnungen ermittelt:

Gehen wir von einer Lichterkette mit 400 LEDs aus, die nur sechs Watt hat, beträgt der Stromverbrauch: 31 x 6 x 6 = 1.116 Wattstunden bzw. 1,116 Kilowattstunden (kWh). Umgerechnet sind das: 1,116 kWh x 0,5 = 55 Cent an Stromkosten. So entsteht eine Differenz von 2,24 Euro, die man bei der Nutzung von LED-Lichterketten einsparen kann.

Kleine Beträge summieren sich schnell, deshalb lohnt es sich auf kostengünstigere Alternativen umzusteigen. Dein Geldbeutel wird es dir danken.

Sparen kann man übrigens auch an anderen Weihnachtsdekorationen. Es muss nicht jedes Jahr die neuste Ware sein. Wer Zeit und Lust mitbringt, der findet in Second-Hand-Läden ganz bestimmt den ein oder anderen exklusiven Schatz. Second-Hand kann man mittlerweile auch längst online shoppen. Dabei bieten Apps wie Vinted oder Shpock eine nachhaltige günstigere Alternative gegen den Neukauf.

Ein letzter Tipp, um ein paar Euros bei der Weihnachtsdeko einzusparen, sind beispielsweise selbstgebastelte Christbaumkugeln. Diese eignen sich nämlich perfekt für einen Bastelabend mit der Familie. DIY also „Do It Yourself“ bedeutet wörtlich übersetzt „Mach es selbst“ und beschreibt den Trend, Dinge wie Möbel, Lampen oder auch Schmuck selbst anzufertigen. Der Sinn dahinter ist zum einen Geld zu sparen und zum anderen auch Unikate zu erstellen.

Es gibt viele Faktoren, die den Stromverbrauch beeinflussen. Deshalb handelt es sich hier um eine grobe Rechnung. Wie du deinen Stromverbrauch per App messen kannst, erfährst du hier. Bei unseren Berechnungen wurde mit dem aktuell durchschnittlichen Strompreis in Deutschland gerechnet.

Weihnachtsmärkte können ziemlich gemütlich sein. Vor allem an kalten Wintertagen bei dem ein oder anderen Glühwein sind sicherlich schon einige Liebesgeschichte entstanden. Welche schönen Momente verbindest du mit ihm? Wir verbinden gemütliche Abende mit dem Freundeskreis und unseren Familien bei leckerem Essen.

Die teuren Naschereien schlagen schneller als gedacht auf das Portemonnaie. Bei so viel Spaß verlieren die meisten Besucher:innen aus den Augen, wie viel Geld sie bereits ausgegeben haben. Das Angebot ist groß und erstreckt sich von gebratenen Mandeln bis hin zu Reibekuchen und vielem mehr. Budenbetreiber:innen freuen sich über dieses Kaufverhalten, dein Geldbeutel aber leider nicht.

Wir verstehen, dass man bei dem köstlichen Duft der vielen Leckereien oft nicht widerstehen kann. Um dieses Problem zu umgehen, gibt es zwei einfache Möglichkeiten, die dir helfen etwas Geld zu sparen und trotzdem nicht auf alles verzichten zu müssen.

Der erste und effektivste Ratschlag ist vor dem Besuch eine ordentliche, frische Mahlzeit zu essen. So bist du weitestgehend satt, hast aber immer noch Platz für ein Dessert im Magen. Dabei ist es egal, ob deine Wahl auf Crêpes, Waffeln oder gebratene Nüsse fällt. Allerdings solltest du dich, um auch wirklich Geld zu sparen, für einen Nachtisch entscheiden. Schließlich darf der Glühwein für einen runden Abschluss nicht fehlen.

Um nicht in Versuchung zu gelangen und am Ende des Abends doch mehr Geld auszugeben als geplant, setz dir bereits zuhause ein Limit für dein Budget. Dieses kannst du individuell festlegen und entscheiden, nicht mehr als beispielsweise 20 Euro für einen Besuch einzupacken.

Der Weihnachtsmarkt Besuch

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Kostspielige Geschenke

Kommen wir zu dem wohl teuersten Kostenpunkt an Weihnachten: den Geschenken. Leider existiert kein magischer Zauberspruch, um den Inhalt der Geschenke zu vergünstigen. Allerdings gibt es gute Tipps, um an der Verpackung sparen zu können. Nicht vergessen: Um Geld zu sparen, solltest du nicht aus den Augen verlieren, dass es auf die kleine Beträge ankommt.

sparstrom Tipp: Zeitungspapier als Geschenkpapier wiederverwenden und mit Blumen schmücken. Zum Schmücken eignen sich auch heruntergefallene Blätter. Diese klebst du nach dem Einpacken schön angereiht auf das Papier. Für kreativere Menschen gibt es noch eine individuellere Alternative: Du beschriftest altes Papier selbst mit schönen Worten oder Gedichten.

Eine andere nachhaltige Idee ist es, Geschenke in Stoffe zu wickeln, die nicht mehr genutzt werden. Anschließend kannst du sie mit Geschenkband oder einem festeren Stoff befestigen.

Weihnachten ist zwar traumhaft schön, kann aber auch schnell teuer werden. Sparmöglichkeiten gibt es immer, man muss nur danach suchen. In diesem Beitrag haben wir einige davon gefunden und dir zur Verfügung gestellt, damit du dieses Jahr an Weihnachten einige Münzen oder auch Scheine sparen kannst.

Dein sparstrom Team wünscht dir viel Spaß beim Sparen und ein frohes Fest!

Wir lieben Weihnachten

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